Barrique: Besser nur was trinken

Nach einem abendlichen Spaziergang durchs Niederdorf machte sich ein kleiner Hunger bemerkbar und auf der Suche nach einem Restaurant kam mir in den Sinn, dass mir jemand das Barrique an der Marktgasse 17 empfohlen hatte. Das Lokal sah einladend und “warm” aus und wir fanden zudem die Aussicht auf ein gutes Glas Wein äusserst erfreulich.
Fraundlich [...]

Le Tapis Rouge: Etwas wenig “Grand” für ein Grandhotel

Mein Liebster hatte dieses Weekend die grandiose Idee, mich ins Grandhotel Giessbach, genauer: in deren Gourmetrestaurant Le Tapis Rouge, auszuführen. Für alle, die’s noch nicht kennen: Das Giessbach ist ein Jugendstilbau mit einem wunderbaren Blick auf den Brienzersee und einem hauseigenen Wasserfall. Sehr romantisch…
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald inklusive Besuch des Wasserfalls und [...]

Heil Dir, Helvetia

Durch einen glücklichen Zufall (und einer Reservationspanne in der Reithalle), landete ich gestern im Restaurant des Hotels Helvetia also “i de Helvti“. Wir hatten Glück und fanden einen Tisch auf der kleinen Terrasse über der Sihl.
Ich bestellte Kopfsalatherzen mit pochiertem Ei und Olivenölemulsion sowie Wienerschnitzel mit Bratkartoffeln und Gurkensalat.
Erst dachte ich: Olivenölemulsion? Da übertreibt’s mal [...]

Khan’s: Komm hindu

Zwar fühlte ich mich überhaupt kein bisschen experimentierfreudig und hätte einiges für Pasta mit Sauce gegeben, aber mein Liebster wollte ins Khan’s. Sei’s drum, dachte ich mir, dann gehen wir halt. Als ich da ankam, flüsterte er mir schon freudenstrahlend ins Ohr, ich solle mir mal ansehen, wie viele Inder es da hätte. Tatsächlich - [...]

Seehotel Sonne: Schuhsohle à la minute in Gold aufgewogen

Bekanntlich mag ich ja das Romantik Seehotel Sonne nicht besonders (ich schreib den Namen bloss deshalb aus, weil derjenige, welcher das Ganze “Romantik Seehotel” getauft hat, einen seeeeehr kranken Sinn für Humor gehabt haben muss).  Und bekanntlich find ich den Schuppen haltlos überteuert. ABER: Gleich am See gelegen hat’s ja eine Art Gartenbeiz fürs Fussvolk. [...]

Straf: Tartare Heaven

Ich weiss gar nicht so genau, ob ich das hier schreiben soll, denn eigentlich würd ich’s gern für mich behalten. Aber diesen Blog lesen ja eh nur meine Freunde und deshalb: In der Bar des Straf in Mailand gibt’s das beste Tartare der Welt (sorry Mam). Es wird (natürlich) aus von Hand zerkleinertem Fleisch hergestellt, [...]

Cisalpino: Die rollende Katastrophe

In Mailand kamen wir auf die glänzende Idee, während der Heimreise im Speisewagen des Cisalpino etwas zu essen - das lässt die Zeit schneller vergehen und ein kleines bisschen Hunger hatten wir auch. So setzen wir uns also hin und anfangs ist’s recht gemütlich. Dann wird’s langsam etwas langweilig, denn es passiert absolut gar nichts. [...]

Pumpstation: Paradox

Die “Pumpi” ist ja eine Art Paradoxon: Man sitzt auf ziemlich unbequemen Stühlen, meist mit fremden Leuten zusammen, an einem Tisch, hört den Abendverkehr auf der Seestrasse vorbeidonnern, kriegt einigermassen regelmässig eine Rauchschwade vom Grill ins Gesicht und wird von ziemlich unfreundlichen Menschen mit überteuertem Essen versorgt. Und trotzdem geht man immer wieder hin. Und [...]

Brunch: Die zweitschönste Beschäftigung am Sonntagmorgen

In letzter Zeit - Frühling und so - zieht’s einen regelmässig am Sonntag raus aus dem Bett und an ein Buffet. Deshalb hier jetzt das “Brunch-Special” in chronologischer Reihenfolge:

Bürgli: Ein sicherer Wert

Letzte Woche war ich wieder mal im Bürgli. Normalerweise gibt’s da ja Salat, Entrecôte Café de Paris mit Pommes und dann - nach einer längeren Pause - Schoggichueche. Aber diesmal entschied ich mich nach einem Apéro auf der Terrasse für eine Rauchlachsroulade auf Rucola und Limetten-Sourcream sowie die vom Kellner empfohlenen Lamm-Racks mit Gemüse. Mein [...]