La Table de Joël Robuchooooooooooooooooooooooooohhhhh…

Das kulinarische Highlight unseres kulinarischen Wochenendes in Paris war zweifellos das Mittagessen im La Table von Joël Robuchon. So hab ich mir kulinarische Weiterbildung vorgestellt. Das Interieur plüschig aber sehr gemütlich, die Kellner freundlich und flink und das Essen mehr als ausgezeichnet. Ausgerechnet ein Stück Schweinerippe kürten wir zum besten Gericht des Wochenendes! Aber von vorne:

Nach dem Blick in die Karte ein ungläubiger Blick an mein Gegenüber: Ein Mittagsmenu inkl. einer halben Flasche Wein für 60 €? In einem Zwei-Sterne-Restaurant?? Das mussten wir natürlich ausprobieren.

Vorneweg gab’s ein Amuse Bouche aus Avocado und Pink Grapefruit. Das war noch nicht sonderlich spektakulär aber immerhin interessant. Zur Vorspeise hatte mein Liebster beneidenswerterweise Coquilles St. Jacques dünn aufgeschnitten auf weissem Chicorée mit einer Sauce aus Senf und Eigelb.

Ich bekam eine Pastete aus Kalb mit einem Kern aus Fois Gras. Das eher grob geschnittene Kalbfleisch harmonierte sehr gut mit der Fois Gras und die Salatsauce nahm den Fleischgoût wieder auf, weil sie mit Jus versetzt war - ein sehr schlauer Trick.

Danach gab’s einerseits eine Safransuppe mit verschiedenen Meerfischen. Die fand mein Liebster eher durchschnittlich. Ich kriegte das sensationelle marinierte Porc auf einer Scheibe Ananas mit Koriander, dazu cremigster Kartoffelstock. Ich hätte mich reinlegen können. Unglaublich.

Der Käsegang vermochte mich weniger zu begeistern, das Dessert war hingegen wieder sehr gut. Einerseits ein nicht sehr spektakuläres aber dennoch gutes Pannacotta mit Mango, andererseits eine Komposition aus Pistache. Ein Pistachebisquit in mehreren Lagen, mit Pistacheglacé und sehr aromatischer Pistachesauce.

Robuchon - bzw. seine Crew - hat ganze Arbeit geleistet. Wir wankten so gegen vier Uhr Nachmittags zufrieden nach Hause. Ein absolutes Muss bei jedem Besuch in Paris!

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